…gmütliches Kessele. Ja, Thilo und ich sind wieder in Stuttgart. Allerdings nur über Weihnachten, um natürlich das Offensichtlige zu tun: Weihnachten zu zelebrieren.
Zusätzlich dazu müssen wir uns auch noch um unsere alte Firma kümmern, welche wir nun engültig auflösen werden. Schade, aber Berlin und das Projekt dort sind wirklich nicht zu verachten und so ist unsere Verfassung eigentlich sehr gut. Thilo scheint es auch gut in Berlin zu gefallen und auch ich bin eigentlich recht zufrieden; natürlich gibt es auch Kritikpunkte, aber summa summarum ist es eigentlich wunderbar.
Nur um kurz auf einen der gewöhnungsbedürftigen Punkte einzugehen: Die Berliner parken und fahren wie Affen, denen man die Bananen weggenommen hat. Ich habe mir mal mit meiner damaligen Freundin eine 200er Vespa in Roma ausgeliehen und bin da rumgeheizt, und ich kann behaupten, das war auch recht ..sagen wir mal ungewohnt…. aber irgendwie kommt mir das jetzt harmloser vor als in Berlin. Fahrradfahrer ohne Licht (“Licht? Was’n das?” gurken des Abends über die rege befahrenen Straßen, viele 3-5-spurige Kreisel und Ohne-zu-glotzen-Autotür-Aufreißer (ist mir an den ersten beiden Tagen in Berlin 5-6 mal passiert?!) erfordern Wachsamkeit und Konzentration… zumindest Anfangs.
Konsequenterweise habe ich mir dann am dritten Tag ein Navigationsgerät zugelegt, da ich mich die ersten beiden Tage jedesmal gründlich verfahren habe; und das, obwohl ich fast jedesmal nur noch 2-3 Kilometer vom Ziel entfernt war. Seither alles kein Problem mehr, es sei denn, die Amerikaner scramblen das GPS

Letzte Kommentare