…sind nach russischem Verständnis Waffen, welche Gedankenkontrolle ermöglichen. In letzter Zeit ist das DHS (Department of Homeland Security) durch verstärkten Aktionismus aufgefallen, nichts wird mehr ausgeschlossen im Kampf gegen den Terror und die latente Gefahr durch Anschläge.
Dabei haben die Maßnahmen des DHS nun eine neue Qualität gewonnen, denn es interessiert sich seit einiger Zeit für ein Institut in Russland (Psychotechnology Research Institute), in welchem am “Mindreader 2.0″ (also Gedankenleser) herumgebastelt wird. Geht es nach dem DHS, so sollen in Zukunft an den Einreisepunkten nach Amerika solche Geräte stehen, welche über eine spezielle Arbeitsweise Personen ausfiltern sollen, welche terroraffin erscheinen oder ebensolche Tendenzen aufweisen. Diese Personen werden dann einer “Spezialuntersuchung” zugeführt.
Das interessante am “Mindreader” ist, das dieser mit einer umstrittenen Technik arbeitet: “Strobonic Injection” oder auch “Subliminal Projection” genannt. Dabei wird für eine sehr kurze Zeitspanne ein Bild auf dem Anzeigegerät eingeblendet, dieses wird vom Bewusstsein nur unterbewusst erkannt, beeinflusst aber trotzdem Gehirnströme und das Bewusstsein. Und diese Beeinflussung soll gemessen und ausgewertet werden, als Bilder kommen Portraits von Ossama Bin Laden oder Aufnahmen der einstürzenden Zwillingstürme vom 11. September in Frage. Die Firma SSRM Tek (Semantic Stimuli Response Measurements Technology) hat hierfür ein Computerspiel entwickelt, welches die Einblendung der Bilder und die Eingaben des Benutzers (z.B. des Einreisewilligen) auswertet und dem Zöllner das Ergebnis mitteilt (welcher dann gegebenenfalls seine Kollegen unauffällig herwinkt).
Die Leiterin des Instituts, Elena Rusalkina, behauptet, dass es keine Möglichkeit gäbe, den “Mindreader” zu täuschen, außerdem böte dieser den Vorteil, dass subjektive Empfindungen völlig ausgeschlossen würden. Sie erzählt, dass ihr Institut mit einer psychatrischen Einrichtung zusammenarbeite, um Kriminelle zu untersuchen, unter anderem auch dazu um den “Mindreader” quasi zu eichen.
Im Übrigen wurde die dazu nötige Techologie von Rusalkinas verstorbenen Ehemann Igor Smirnov entwickelt, welcher auch mit subliminalen Tönen experimentiert hatte, also Tönen und Geräuschen, welche das Unterbewusstsein einer Person beeinflussen können.
Dadurch, dass nun das U.S. Militär (über das DHS) seine Finger mit im Spiel hat, könnte die ganze Sache gefährlicher werden als das auf den ersten Blick den Anschein haben mag, denn falls diese Technologie funktionieren und sich durchsetzen sollte, so wird es bald überall solche “Mindreader” geben, welche z.B. im Personalsektor (z.B. als Teil des Einstellungstestes) eingesetzt werden. Das kann nicht der Wunsch der Majorität der Menschen sein, selbst wenn der Name des “Mindreaders” nicht ganz korrekt gewählt wurde, denn wirklich die Gedanken eines Menschen zu lesen ist bis dato (zum Glück) immer noch den Telepathen unter uns vorbehalten.
A propos Telepathen: “Alle Telekineten heben nun bitte meine Hand!”






Letzte Kommentare