Psychotronic Weapons…

20 09 2007

…sind nach russischem Verständnis Waffen, welche Gedankenkontrolle ermöglichen. In letzter Zeit ist das DHS (Department of Homeland Security) durch verstärkten Aktionismus aufgefallen, nichts wird mehr ausgeschlossen im Kampf gegen den Terror und die latente Gefahr durch Anschläge.

Dabei haben die Maßnahmen des DHS nun eine neue Qualität gewonnen, denn es interessiert sich seit einiger Zeit für ein Institut in Russland (Psychotechnology Research Institute), in welchem am “Mindreader 2.0″ (also Gedankenleser) herumgebastelt wird. Geht es nach dem DHS, so sollen in Zukunft an den Einreisepunkten nach Amerika solche Geräte stehen, welche über eine spezielle Arbeitsweise Personen ausfiltern sollen, welche terroraffin erscheinen oder ebensolche Tendenzen aufweisen. Diese Personen werden dann einer “Spezialuntersuchung” zugeführt.

Das interessante am “Mindreader” ist, das dieser mit einer umstrittenen Technik arbeitet: “Strobonic Injection” oder auch “Subliminal Projection” genannt. Dabei wird für eine sehr kurze Zeitspanne ein Bild auf dem Anzeigegerät eingeblendet, dieses wird vom Bewusstsein nur unterbewusst erkannt, beeinflusst aber trotzdem Gehirnströme und das Bewusstsein. Und diese Beeinflussung soll gemessen und ausgewertet werden, als Bilder kommen Portraits von Ossama Bin Laden oder Aufnahmen der einstürzenden Zwillingstürme vom 11. September in Frage. Die Firma SSRM Tek (Semantic Stimuli Response Measurements Technology) hat hierfür ein Computerspiel entwickelt, welches die Einblendung der Bilder und die Eingaben des Benutzers (z.B. des Einreisewilligen) auswertet und dem Zöllner das Ergebnis mitteilt (welcher dann gegebenenfalls seine Kollegen unauffällig herwinkt).

Die Leiterin des Instituts, Elena Rusalkina, behauptet, dass es keine Möglichkeit gäbe, den “Mindreader” zu täuschen, außerdem böte dieser den Vorteil, dass subjektive Empfindungen völlig ausgeschlossen würden. Sie erzählt, dass ihr Institut mit einer psychatrischen Einrichtung zusammenarbeite, um Kriminelle zu untersuchen, unter anderem auch dazu um den “Mindreader” quasi zu eichen.

Im Übrigen wurde die dazu nötige Techologie von Rusalkinas verstorbenen Ehemann Igor Smirnov entwickelt, welcher auch mit subliminalen Tönen experimentiert hatte, also Tönen und Geräuschen, welche das Unterbewusstsein einer Person beeinflussen können.

Dadurch, dass nun das U.S. Militär (über das DHS) seine Finger mit im Spiel hat, könnte die ganze Sache gefährlicher werden als das auf den ersten Blick den Anschein haben mag, denn falls diese Technologie funktionieren und sich durchsetzen sollte, so wird es bald überall solche “Mindreader” geben, welche z.B. im Personalsektor (z.B. als Teil des Einstellungstestes) eingesetzt werden. Das kann nicht der Wunsch der Majorität der Menschen sein, selbst wenn der Name des “Mindreaders” nicht ganz korrekt gewählt wurde, denn wirklich die Gedanken eines Menschen zu lesen ist bis dato (zum Glück) immer noch den Telepathen unter uns vorbehalten.

A propos Telepathen: “Alle Telekineten heben nun bitte meine Hand!” ;)





RZ (=Rechenzentrum) aufgeräumt…

20 09 2007

…und schon sieht das Ganze noch ein bischen organisierter aus:

RZ2.1

Vor allem die “Hängenden Router von XY (Name noch geheim)” (anstelle von den “Hängenden Gärten von Babylon”) haben es uns sehr angetan. Das adrette Holzregal kommt vom Toom-Baumarkt (KP: 8,99€) und seiner anvisierten Aufgabe sehr gut nach (bis auf die 4 Todesdorne, welche nach oben ragen). Fehlen nur noch die restlichen (58 ;) ) Node-Rechner und die (13 ;) ) Server-Racks, welche allerdings zu einem kleinen Platzproblem führen könnten.





RZ (=Rechenzentrum) erweitert…

19 09 2007

 …um diverse Hardware: zum Einen kam heute unser lang ersehnter WAN-Aggregator, welcher bis zu 7 WAN-Links bündelt und via 1000MB-Ethernet zur Verfügung stellt (natürlich mit Failover etcetc.), zum anderen kamen die ersten Node-Rechner an, welche wir momentan installieren. Gut zu sehen sind auch unsere 7 (zwei fehlen noch) DSL-Anschlüsse (z.T. mit VDSL50), welche uns hier so richtig gut mit Connectivity versorgen ;)

Hier kommen wir in unser RZ, auf der rechten Seite sitzt der Lunix-Admin (abgeschnitten) und versucht (haareraufenderweise) den Kernel davon zu überzeugen, die Onboard-NIC korrekt anzusprechen.

  RZ1.1

Hier der Blick auf unsere neuen Nodes (3 PCs mit Dual-Core CPU, 2 GB Ram, 320GB HD)

RZ1.2

Hier steht unser Kopierer/Faxgerät sowie der Stapel aus D-Link Manageable GBit-Switch und dem WAN-Aggregator von PepLink (HK).

RZ1.3

Und noch mal eine Ansicht unserer Verbindungen nach draußen ;)

RZ1.4

Also alles in allem eine nette Spielecke für Nerds und solche, die welche werden wollen ;) *GG*





Frauen und Technik…

14 09 2007

…wie früher (und teilweise auch heute noch) Männer behaupten würden: Passt nicht, klappt nicht, geht nicht.

Allerdings hat sich das in den letzten Jahr(zehnt)en stark gewandelt, man(n) denke nur an den ständig steigenden Frauenanteil in Ingenieurberufen sowie allgemein in vielen technischen Branchen (ganz abgesehen davon, dass ich ein paar Frauen kenne, welche von gewissen technischen Bereichen mehr Ahnung haben wie mancher “Super”-Mann).

Laut einer Studie von Saatchi & Saatchi ist auch beim Produktdesign eine starke Emanzipation vom althergekommenen Bild von Produkten für Frauen (Rosa??) sprüfbar: die Mehrheit der Frauen wünscht sich Geräte, welche nicht mehr dem klischeehaften Rosa mit glitzernden Steinchen entsprechen, wie Belinda Parmar, Planungs-Direktor bei Saatchi es auf den Punkt bringt: “Most women feel cheated when they walk into stores or see ads with baby-pink, diamante-encrusted products.” In deutsch sinngemäß: “Die meisten Frauen fühlen sich betrogen wenn sie im Laden oder in der Werbung babyrosa Produkte mit Diamantenverkrustungen sehen.” Ein sehr schöner Ausspruch ;)

Aber bisher ist diese (subtile?) Wendung (leider) noch nicht bei den hießigen Produktdesigner angekommen, es werden immer noch “Frauenprodukte” in albernen Farben und albernen Formen (rund, runder, noch runder) auf den Markt geschmissen.Sicherlich hängt das alles miteinander zusammen; die immer noch ausstehende Komplett-Gleichstellung der Frau, nicht nur bei der Arbeit (niedrigere Löhne, gläserne Decke, sexuelle Belästigungen usw.) sondern auch im gesellschaftlichen Kontext, etwa die zumindest statistisch nachweisbare höhere soziale Intelligenz (und Kompetenz) und die Wertschätzung der Frau als Nachwuchsgarant für unsere Spezies.

Zusammenfassend kann ich von mir sagen, dass ich ein Fan von starken, selbstbewussten Könnerfrauen bin, und ich bin froh, dass es derer wohl immer mehr gibt. (Hab’ ich mich jetzt eigentlich als “Frauenversteher” geoutet? Wer das denkt, sollte mal über seinen Machismo reflektieren).





Programmierer habens schwer…

14 09 2007

…im Leben, nicht nur mit dem anderen Geschlecht (welches im Optimalfall einen Beruf im selben Umfeld hat, im Pessimalfall aber total computerophob ist).

Mit an Absicht erinnernder Regelmäßigkeit kommt es zu folgendem Phänomen:


// so tuts nicht:
void BClass::TestFunction( std::string sInput )
{
OtherClass ocInst;
ocInst.SetData( sInput );
ocInst.Process();
}


// uns so tuts:
void BClass::TestFunction( std::string sInput )
{
int nDummyVar = 0; // never used!!!
OtherClass ocInst;
ocInst.SetData( sInput );
ocInst.Process();
}

Dieses Verhalten ist nicht nur unter Windows (NT,2000,XP etc.) zu finden (Win32 mit VC6++ Compiler) sondern leider auch unter Lunix/G++. Warum das so ist, ist nicht wirklich klar, vielleicht liegt es am Alignment der Funktionsaufrufe, welches durch die eigentlich unnütze Variable nDummyVar verschoben wird. Was der Grund auch sein mag, es ist leider immer sehr ärgerlich, denn solche Fehler sind sehr schwer zu entdecken und zu debuggen. Eigentlich hilft hier nur Erfahrung weiter. Wenn jemand was dazu weiss, immer her mit der Info ;)





Schöner Anblick…

6 09 2007

…für Nerds.
Hach, ist das nicht ein schön? 8 CPUs am rödeln, 16GB RAM, und OMG, fast alles benutzt ;)


top – 15:39:38 up 4:30, 4 users, load average: 5.29, 4.24, 2.55
Tasks: 157 total, 4 running, 153 sleeping, 0 stopped, 0 zombie
Cpu0 : 58.0%us, 0.0%sy, 0.0%ni, 38.0%id, 4.0%wa, 0.0%hi, 0.0%si, 0.0%st
Cpu1 : 65.7%us, 1.0%sy, 0.0%ni, 32.4%id, 0.0%wa, 1.0%hi, 0.0%si, 0.0%st
Cpu2 : 63.4%us, 1.0%sy, 0.0%ni, 35.6%id, 0.0%wa, 0.0%hi, 0.0%si, 0.0%st
Cpu3 : 52.5%us, 0.0%sy, 0.0%ni, 39.4%id, 8.1%wa, 0.0%hi, 0.0%si, 0.0%st
Cpu4 : 70.7%us, 0.0%sy, 0.0%ni, 25.3%id, 3.0%wa, 0.0%hi, 1.0%si, 0.0%st
Cpu5 : 59.4%us, 0.0%sy, 0.0%ni, 29.7%id, 10.9%wa, 0.0%hi, 0.0%si, 0.0%st
Cpu6 : 73.3%us, 1.0%sy, 0.0%ni, 25.7%id, 0.0%wa, 0.0%hi, 0.0%si, 0.0%st
Cpu7 : 1.0%us, 0.0%sy, 0.0%ni, 99.0%id, 0.0%wa, 0.0%hi, 0.0%si, 0.0%st
Mem: 16635156k total, 16161500k used, 473656k free, 40456k buffers
Swap: 19535024k total, 40196k used, 19494828k free, 15389336k cached





Super-”Akku”-Patent…

5 09 2007

…bald implementierte Realität? Die texanische Firma EEStor hat ein Patent angemeldet, nach welchem sie eine neue Stufe im Bau von (Keramik-)Kondensatoren erreicht haben, welche eine zehnfach (10x) höhere Energiedichte erreichen wie vergleichbare Blei-Säure-Batterien. Die Firma ZENN Motors, welche Elektrofahrzeuge baut, lizenzierte die Technologie und will bis Ende diesen Jahres Produkte (sprich: Fahrzeuge) mit dieser Technologie ausrüsten.

Was ist denn nun der Vorteil von einem Kondensator im Vergleich zu den üblichen Akkumulatoren?

Derer gibt es mindestens zwei, welche bei erfolgreicher Erpobung der Technik den herkömmlichen Akkus auf lange Sicht den Todesstoß versetzen könnten:

1. Ladezeit

Die Ladezeit eines Kondensators, welcher ein Fahrzeug antreiben könnte, wäre äusserst kurz (vor allem im Vergleich zu den Ladezeiten aktueller Elektromobile, welche für mehrere Stunden an die Steckdose müssen): 5 Minuten, bei kleineren Kondensatoren noch wesentlich kürzer.

2. Lebensdauer

Die Lebensdauer eines Kondensators ist prinzipbedingt im Vergleich zu chemisch arbeitenden Akkus fast unbegrenzt.

Natürlich gibt es wiederum Experten, welche die Technologie extrem skeptisch begutachten, da die von ZENN Motor angegebenen Leistungsdaten eine 400-fache Verbesserung von existierenden Techologien bedeuten würde, ganz abgesehen davon, dass EEStor weder eine öffentlich zugängliche Website noch Angaben zu Leistungsfähigkeit oder irgendwelchen Eckdaten geliefert hat. Allerdings sind wohl IBM Forscher mit an Bord, was der ganzen Sache doch etwas mehr Glaubwürdigkeit verleiht.

Aber wenn dies bald Wirklichkeit wird, dann werden die Elektromobile einen unglaublichen Push erleben.

(Quellen:  wired.com, arstechnica.com)





Revealed: Radioisotopengenerator

3 09 2007

Da nun die Katze aus dem Sack ist (siehe “World Alteration Device“) kann ich auch mal ein Photo von Thilo in Schutzkleidung online stellen.

Schutzkleidung

Die müssen wir bei der Arbeit am Generator tragen, da es sonst zu massiven Verstrahlungen kommt. Kommt aber zum Glück nicht so häufig vor, dass wir die tragen müssen, da wir den Generator sowie die Komponenten von mehreren Partnern (ein Ingenieur-Büro in Waiblingen und einer Produktionsstätte in Tschechien) bauen lassen, und nur zur Begutachtung der Prototypen und des Kernmaterials vor Ort sein müssen.

Bei uns im Büro ist übrigens keinerlei Radioaktivität nachzuweisen, meint zumindest unser Siemens-Geiger-Müller-Indikator.

Na, wenn das nicht strahlt, dann weiss ich auch nicht… ;)





Futtern – Essen – Mampfen

2 09 2007

Wie schon mal erwähnt gibt es in der Umgebung unseres neuen Büros massig Essmöglichkeiten, ich habe mal aus Jux und Dollerei (und natürlich auch aus Orientierungs- und Navigationsgründen) einen Zusammenschnitt aus googlemaps gemacht, natürlich mit Branchensuche nach “Restaurant” und “Imbiss”.

Essen in Cannstatt Daimlerstrasse

Alle roten Blasen markieren Stätten der grenzenlosen Völlerei und des maßlosen Genusses: Italiener, Griechen, BurgerKing, Subway, Imbissbuden und Kebabanbieter jedweder Couleur, garniert mit einer Unzahl an Cafés und Bistros.

Wir werden uns jetzt erstmal ein paar Italiener anschauen, und dort was Leckeres essen.








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