Aus aktuellem Anlass..

25 08 2009

Protestaktion gegen den Überwachungsstaat: hier lesen





Firefox on/unter Linux / Gnome : Memory Leak / Speicherfresser

15 01 2009

Die Firefox-Version (2.0.0.12) unter Linux (hier: Ubuntu 7.04 – Gnome ist leider dafür bekannt, nach einer gewissen Laufzeit immer mehr Speicher zu fressen. Da auf unseren Entwicklungsrechnern hauptsächlich Firefox zum Einsatz kommt, und wir auf diesen nicht verzichten wollen, musste ein kleines Tool her, welches den Speicherverbrauch von Programmen anzeigt, und diese auf Knopfdruch beendet und wieder startet.

Der Code ist noch sehr roh, funktioniert aber schon. Optimierungen sind gerne gesehen. Wer die Dateien lieber herunterladen möchte, der kann dies hier tun: http://8minds.com//memo/files/firewatch.tar.gz

Hier ist die Config-Datei:

# firewatch config file
# simply list the name that shall appear on the
# restart button, followed by the binary names which
# shall be watched, optionally followed by the start cmd
# which shall be issued after terminating the
# application
#
# Example:
#
# Name      Binary name   start command   warn  critical
# Firefox   firefox-bin   firefox -args   100   500
#
# where button will turn yellow if memory consumption hits the
# value under "warn" and red if consumption reaches "critical"
#
#
# WARNING!
# ANY instances with the binary name specified
# will be terminated (by killall)
Firefox firefox-bin "firefox" 200 500
Thunderbird mozilla-thunderbird-bin "mozilla-thunderbird" 50 70
Skype skype "skype" 40 100

Fehler-Reports, Verbesserungsvorschläge und Anmerkungen bitte hier in die Comments





i tastes the rainbow…

10 12 2008

Einfach nur lustig:

funny-pictures-snow-cone-cat-tastes-the-rainbow

(Quelle: http://icanhascheezburger.com/)





Luv kittehz?

18 09 2008

Als bekennender Tierfreund lache ich gerne und oft über lustige Tierbilder, welche am besten auch noch animiert sind. So gibt es zu diesem Thema ein lustiges (und mittlerweile auch sehr bekanntes) Blog, welches ich euch natürlich nicht vorenthalten kann und werde: icanhascheezburger.com – dort kann man außerdem aus einem riesigen Bilderfundus wählen und das ausgewählte Bild mit Text versehen.

Desweiteren gibt es eine weitere Website, auf welcher Fotomontagen sowie Animationen präsentiert werden, darunter auch etliche lustige Katzenbilder (mit Kopfhörern).

(luv houz kitteh)





LHC Panik

31 08 2008

Erstaunlich, was ein Physik-Experiment (zugegeben, das größte Physik-Experiment der Menscheit) für eine Panik-Welle evozieren kann, zumindest unter den Menschen, welche sich für experimentelle Physik interessieren. Wahrscheinlich befürchten viele (abgesehen von dem Entstehen von permanenten, also nicht zerstrahlenden Schwarzen Löchern) ein Szenario wie in dem Film „The Quiet Earth„.

Dabei hängen mit diesem Teilchenbeschleuniger und den an ihm ausgeführten Experimenten unglaublich viele Erkenntnisse über das Universum und seinen Gesetzen zusammen – wie verhalten sich Schwarze Löcher wirklich oder neue Erkenntnisse über das Entstehen des Universums. Am stärksten wird aber wohl das Interesse auf der Entdeckung des Higgs-Bosons fokusiert sein (oder das Ausbleiben derselbigen, was dem Standardmodell durchaus etwas zu knabbern geben dürfte – es ist das einzige noch nicht experimentell nachgewiesene Teilchen) – denn das Higgs-Boson wird für das Bestehen der Masse verantwortlich gemacht; in der bekannten Holywood-Trilogie „Zurück in die Zukunft“ ist die Entdeckung wohl schon gemacht worden, die Auswirkung dieser werden dort offensichtlich am „Hoverboard“, einer zukünftigen Variante des Skateboards – es schwebt wenige Zentimeter über dem Boden.

Falls es zu einer Entdeckung in dieser Richtung kommen sollte, wage ich kaum eine Prognose für die Auswirkungen in der Zukunft durch diese Technologie – falls die Menschen denn ihren Nutzen daraus ziehen können, sprich: technisch nutzbar machen können, denn damit rückten Gerätschaften aus der Science-Fiction in greifbare Nähe: Anti-Gravitations-Generatoren, welche das Transportwesen terrestrischer und extraterrestrischer (oder genauer: intrasolarer und extrasolarer) Reisen revolutionieren würde.

Denn mit funktionierenden Anti-G-Generatoren wäre es möglich, jede Beschleunigung, z.B. in einem Raumschiff (oder momentan realistischer: Trägerrakete z.B. für das SpaceShuttle) für die Insassen und empfindlichen Materials bzw. Geräten so erträglich zu machen wie das entspannte Schwimmen in einem ruhigen See – kein Andruck mehr, keine 9G-Rütteltour für Mensch und Maschine – von dem Antrieb mal abgesehen. Das alles hängt natürlich davon ab, wieviel Energie aufgewendet werden muss, um ein funktionierendes Anti-G-Feld aufzubauen.

Man darf also gespannt sein, am 10. September 2008 ist es soweit, dann wird das erste Experiment gestartet (es wurden schon einige Testläufe duruchgeführt, welche anscheinen optimal „without a hitch“ liefen) – und entweder die Apokalyptiker behalten recht, und es entsteht ein Schwarzes Loch, welches flugs in den Erdkern wandert, um dort langsam, aber immer schneller die Erde von innen auffressen wird, oder es passiert nichts dergleichen, und die eben genannten werden zukünftig als Paranoiker bekannt sein.

Es bleibt also spannend, der Countdown läuft…





Sonnenbrillen und Kontaktlinsen

28 08 2008

Wie manche bereits wissen, bin ich mit Thilo nach Berlin gezogen, um hier eine neue Firma zu unterstützen, namentlich Mister Spex. Da unser Shop mittlerweile sehr gut läuft, sind wir alle guter Stimmung, auch wenn es immer sehr viel bis sehr sehr viel zu tun gibt – natürlich mit dem damit einhergehenden Stresses.

Allerdings scheinen wir die Kunden zu überzeugen, schließlich bieten wir Brillen bis zu 60% günstiger an als stationäre Optiker, wie zB. Fielmann oder Apollo Optik. Außerdem gibt es bei uns auch Sonnenbrillen MIT Korrektion, d.h. alle, welche eine Korrektionsbrille benötigen, aber keine Kontaktlinsen vertragen, können bei uns trotzdem Sonnenbrillen kaufen – mit ihren Korrektionswerten.

Unsere Firma sitzt in der Backfabrik, im schönen Prenzlauer Berg – dort treffen sich allerlei illustre Firmen, wie zB. StudiVZ, loveparade oder IC Berlin. Was also Connections betrifft, haben wir es hier sehr gut getroffen – ganz abgesehen davon das Berlin eine (stellenweise) sehr schöne und kulturell hochinteressante Stadt ist. Dazu kommt noch, dass die Lebenshaltungskosten hier sehr gering sind – vor allem im Vergleich mit Stuttgart – die Mieten sind mehr als erträglich und die Kosten für die Kost sind teilweise phänomenal gering – und das nicht zwingenderweise bei niedriger Qualität. Es gibt zB. ein China-Restaurant (Prenzlauer Berg, am Wasserturm) – dort bekommt man das Mittagsmenü für 4,50€ – Vorspeise + Hauptgang + Getränk – und die Qualität ist durchaus gut – solche Angebote findet man in Stuttgart nicht – wenn ich dort zum Chinesen gehe, dann zahle ich den gleichen Betrag nur für die Vorspeise.

Also alles in allem eine super Wahl – wir sind froh, in Berlin zu sein!





Ingeborg Bachmann und Paul Celan

4 08 2008

In der aktuellen Print-Ausgabe des SPIEGEL ( 04.04.2008 ) wird im Kulturteil die (schwierige) Liebe zwischen Bachmann und Celan beleuchtet, und ohne, dass ich viel über beide Lyriker wüsste, hat mich doch der abgedruckte Brief von Bachmann an Celan unglaublich berührt. Da ich den Brief im Internet nicht fand, nehme ich mir die Freiheit heraus diesen abzuschreiben; vielleicht berührt er auch eure Seelen.

Du Lieber,

weil ich so garnicht daran gedacht habe, ist heute, am Vortag – im vergangenen Jahr war es doch auch so – Deine Karte richtig angeflogen kommen, mitten in mein Herz, ja es ist so, ich hab Dich lieb, ich hab es nie gesagt damals. Den Mohn hab ich wieder gespürt, tief, ganz tief, Du hast so wunderbar gezaubert, ich kann es nie vergessen.
Manchmal möchte ich nichts, als weggehen und nach Paris kommen, spüren, wie Du meine Hände anfasst, wie Du mich ganz mit Blumen anfasst und dann wieder nicht wissen, woher Du kommst und wohin Du gehst.
Für mich bist Du aus Indien oder einem noch ferneren, dunklen, braunen Land, für mich bist Du Wüste und Meer und alles was Geheimnis ist. Ich weiss noch immer nichts von Dir und hab darum oft Angst um Dich, ich kann mir nicht vorstellen, dass Du irgend etwas tun sollst, was wir andern hier tun, ich sollte ein Schloss für uns haben und Dich zu mir holen, damit Du mein verwunschener Herr drin sein kannst, wir werden viele Teppiche drin haben und Musik, und die Liebe erfinden.
Ich habe oft nachgedacht, „Corona“ ist Dein schönstes Gedicht, es ist die vollkommene Vorwegnahme eines Augenblicks, wo alles Mamor wird und für immer ist. Aber mir hier wird es nicht „Zeit“. Ich hungre nach etwas, das ich nicht bekommen werde, alles ist flach und schal, müde und verbraucht, ehe es gebraucht wurde.
Mitte August will ich in Paris sein, ein paar Tage nur. Frag mich nicht warum, wozu, aber sei da für mich, einen Abend lang oder zwei, drei… Führ mich an die Seine, wir wollen so lange hineinschauen, bis wir kleine Fische geworden sind und uns wieder erkennen.

Ingeborg.

Für mich drückt dieser Brief eine zutiefst empfundene Sehnsucht nach dem Geheimen, Unbekannten, die Suche nach der nie zu erreichenden Geborgenheit, nach der Seelenverwandschaft und dem Gemeinsamen aus,
für mich unglaublich die Stärke und Intensität der von Ingeborg Bachmann verwendeten Metaphern, Gleichnissen welche die Tiefe und Weite bildlich machen.

Muss jetzt los, mir Gedichtsbände besorgen.





TLDs: Montenegro

21 07 2008

Da Thilo und ich (und auch noch viele andere) Fans von zusammengesetzten Domain-Namen sind, habe ich mal ein Script zusammengehackt, welches alle TLDs mit Wörterbüchern korreliert und die mögliche Schnittmenge ausgibt; natürlich sind viele so entstandene Domain-Namen entweder unsinnig oder schon belegt – trotzdem eine nette Inspirationsquelle für Menschen auf Domain-Namenssuche.

Bei Interesse könnt ihr auch eine komplette Liste haben, wer mir Wörterbücher in anderen Sprachen liefert oder komplettierte Wörterbücher für Englisch/Deutsch bereitstellen kann, immer her damit. Vielleicht baue ich daraus einen (kostenlosen) Webservice… mal schauen.

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Check for TLD me (Montenegro)
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German:
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855gme – www.855g.me
abnahme – www.abnah.me
abrechnungsprobleme – www.abrechnungsproble.me
abrechnungssysteme – www.abrechnungssyste.me
abwärme – www.abwär.me
akronyme – www.akrony.me
annahme – www.annah.me
anonyme – www.anony.me
anwahlprogramme – www.anwahlprogram.me
aufmerksame – www.aufmerksa.me
aufnahme – www.aufnah.me
ausnahme – www.ausnah.me
autonome – www.autono.me
ballungsräume – www.ballungsräu.me
bekomme – www.bekom.me
bernahme – www.bernah.me
bestandsaufnahme – www.bestandsaufnah.me
betriebssysteme – www.betriebssyste.me
beweisaufnahme – www.beweisaufnah.me
bilderkennungsprogramme – www.bilderkennungsprogram.me
bilderkennungssysteme – www.bilderkennungssyste.me
bildschirme – www.bildschir.me
büroprogramme – www.büroprogram.me
cardiome – www.cardio.me
clientprogramme – www.clientprogram.me
codename – www.codena.me
computerprobleme – www.computerproble.me
computerprogramme – www.computerprogram.me
computersysteme – www.computersyste.me
datenbanksysteme – www.datenbanksyste.me
dialerprogramme – www.dialerprogram.me
dividendensumme – www.dividendensum.me
domainname – www.domainna.me
dumme – www.dum.me
einnahme – www.einnah.me
enorme – www.enor.me
entgeltmaßnahme – www.entgeltmaßnah.me
entwicklungssysteme – www.entwicklungssyste.me
erfassungssysteme – www.erfassungssyste.me
eselfilme – www.eselfil.me
extreme – www.extre.me
fallschirme – www.fallschir.me
fernsehprogramme – www.fernsehprogram.me
festnahme – www.festnah.me
festplattenarme – www.festplattenar.me
filme – www.fil.me
filterprogramme – www.filterprogram.me
firmenräume – www.firmenräu.me
flachbildschirme – www.flachbildschir.me
flame – www.fla.me
förderprogramme – www.förderprogram.me
geheime – www.gehei.me
gehirnströme – www.gehirnströ.me
gemeinsame – www.gemeinsa.me
geschäftsprobleme – www.geschäftsproble.me
gnome – www.gno.me
grundprobleme – www.grundproble.me
handelsaufnahme – www.handelsaufnah.me
inanspruchnahme – www.inanspruchnah.me
inbetriebnahme – www.inbetriebnah.me
informatiksysteme – www.informatiksyste.me
integrationsprobleme – www.integrationsproble.me
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kurzfilme – www.kurzfil.me
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Lang ist’s her…

9 05 2008

…das ich hier etwas geschrieben habe.

Nun, das hat natürlich auch seine Gründe (unter anderem Zeitmangel) … dafür kann ich aber schöne Dinge berichten, als da wären:

  • Die neue Firma, in der ich arbeite, wächst und gedeiht
  • Wir sind schon ein paar Wochen erfolgreich online
  • Ich habe mir nun endlich eine Wohnung ausgesucht und werde diese
    wohl auch bekommen
  • Das Wetter ist klasse!
  • Berlin ist auch klasse!

Bei uns in der Firma gibt es sehr viel zu tun, und das ist natürlich auch gut so.
Lustige Kollegen und gutes Wetter machen Spass, und wahrscheinlich wohne ich bald nur eine Viertelstunde vom Büro weg (im Vergleich zu momentan 1:15 – 1:30) – was meine Berlin-Erfahrung doch nochmals deutlich aufwerten wird. Dann kann das Nachtleben endlich konkret untersucht werden, und natürlich werde ich versuchen, mich stellenweise zu integrieren, dazu aber später mehr ;-)

Ach ja: wir suchen momentan noch eine/n C++-Programmierer/in mit Berufserfahrung, diese muss allerdings nicht üppig sein, sprich: etwa 2 bis 3 Jahre aktives Programmieren in C/C++ sollten es sein, Kenntnisse von Polymorphie und OO sind von Vorteil. Wir sitzen im multikulturellen Berlin, Prenzlauer Berg, das Wohnungs- und Kulturangebot sind sehr gut und reichhaltig, das Essen günstig und die Menschen offen und ehrlich ;-)

Bei Interesse mich einfach anmailen || drop a comment ;)

Die Wohnungssuche gestaltet sich hier nicht einfach, und zwar aus folgendem Grund:
Das Angebot ist sehr groß – die Preise dafür recht moderat, was einem die Wahl nicht leicht macht.
Wer allerdings noch nie Probleme hatte, sich schnell zu entscheiden wird natürlich hier auch kein Problem haben ;)





Stuttgaaaart, Stuttgaaaart…

22 12 2007

…gmütliches Kessele. Ja, Thilo und ich sind wieder in Stuttgart. Allerdings nur über Weihnachten, um natürlich das Offensichtlige zu tun: Weihnachten zu zelebrieren.

Zusätzlich dazu müssen wir uns auch noch um unsere alte Firma kümmern, welche wir nun engültig auflösen werden. Schade, aber Berlin und das Projekt dort sind wirklich nicht zu verachten und so ist unsere Verfassung eigentlich sehr gut. Thilo scheint es auch gut in Berlin zu gefallen und auch ich bin eigentlich recht zufrieden; natürlich gibt es auch Kritikpunkte, aber summa summarum ist es eigentlich wunderbar.

Nur um kurz auf einen der gewöhnungsbedürftigen Punkte einzugehen: Die Berliner parken und fahren wie Affen, denen man die Bananen weggenommen hat. Ich habe mir mal mit meiner damaligen Freundin eine 200er Vespa in Roma ausgeliehen und bin da rumgeheizt, und ich kann behaupten, das war auch recht ..sagen wir mal ungewohnt…. aber irgendwie kommt mir das jetzt harmloser vor als in Berlin. Fahrradfahrer ohne Licht („Licht? Was’n das?“ gurken des Abends über die rege befahrenen Straßen, viele 3-5-spurige Kreisel und Ohne-zu-glotzen-Autotür-Aufreißer (ist mir an den ersten beiden Tagen in Berlin 5-6 mal passiert?!) erfordern Wachsamkeit und Konzentration… zumindest Anfangs.

Konsequenterweise habe ich mir dann am dritten Tag ein Navigationsgerät zugelegt, da ich mich die ersten beiden Tage jedesmal gründlich verfahren habe; und das, obwohl ich fast jedesmal nur noch 2-3 Kilometer vom Ziel entfernt war. Seither alles kein Problem mehr, es sei denn, die Amerikaner scramblen das GPS ;-)





Berlin, Berlin…

6 12 2007

…wir fahren nach Berlin. Und tatsächlich sind wir mit dem Auto nach Berlin gefahren, Thilo und ich. Denn unsere Firma wird leider liquidiert, aufgrund widriger Umstände haben wir kein Geld mehr von den Investoren bekommen. Um genau zu sein, es gibt eine amerikanische Firma, welche momentan ziemlich in Schwierigkeiten steckt, Mitarbeiter feuert und generell in der finanziellen Bredouille steckt. Und diese Firma war für unsere Firma in vielen Dingen ein Vorbild (was z.B. die Monetarisierung betrifft), woraufhin ihre aktuellen Probleme die Investoren abgeschreckt haben, weiter zu investieren.

Daher wird unsere Firma aufgegeben und unsere Arbeitskraft in ein anderes Startup gesteckt. Natürlich, wie üblich, ist dieses natürlich noch geheim, zumindest bis Frühjahr 2008 wird dies auch so bleiben.

So kann es gehen, aber wir haben natürlich wertvolle Erfahrungen gewonnen, welche wir für die Zukunft gut gebrauchen können.

Natürlich sind wir traurig, dass aus unserer Geschäftsidee so nichts geworden ist, aber wir sind nicht am Boden zerstört, denn trotzdem haben unsere Investoren zu uns gehalten und uns an das neue Startup weitervermittelt. Dort werden Thilo und ich uns um alle Aspekte der IT kümmern, was auch spannend zu werden verspricht. Davon abgesehen ist es ein komplett anderes Geschäftsfeld, was auch seine Reize in sich birgt.

Also alles in allem kein Beinbruch.





Verlieben…

1 12 2007

…in Filmfiguren?! Ich dachte eigentlich, aus dem Alter bin ich wirklich schon raus (bin ja schließlich „schon“ 32 Jahre alt).

balsa.jpg

Aber erstaunlicherweise taucht in dem Anime Guardian of the sacred Spirit eine Frau auf, in welche ich mich quasi sofort …ja, man kann sagen, instantan verknallt habe.

Balsa, die Heldin dieser Geschichte ist ein unglaublich starke, verletzliche, beschützenswerte, moralische, erfahrene, gutaussehende (*schwärm*) und, tja, einfach tolle Speerkämpferin, welche sich ihren Lebensunterhalt als Leibwächterin verdingt. Durch Zufall wird sie zur Beschützerin des zweiten Prinzen aus des Kaisers Familie und muss nun etliche Abenteuer bestehen. Balsa ist um die 30 Jahre alt (*hach!*) und wird wunderbar in Szene gesetzt.

Dieser Anime ist aber eher etwas für das reifere Publikum, es sind keinerlei Überzeichnungen (z.B. à la Eechi) im Stil des Animes zu erkennen; keine Jugend-Anime-typischen Übertreibungen (à la Dragonball oder Trigun etc.) oder sonstige Albernheiten. Einfach wunderschön und ruhig wird die Geschichte vorangetrieben.

In den Kämpfen aber auch in den ernsthaften Beobachtungen von Beziehungen zwischen den Menschen, der Bräuche und Sitten, des Denkens und Handelns der Personen wird deutlich, dass es sich um eine wirklich ernstzunehmende Erzählung handelt, in welcher (glücklicherweise) jegliche Slapstickeinlagen und Kasperrollen (wie z.B: Djadja Bings in StarWars) fehlen.

Erfreulicherweise wird im Frühjahr 2008 endlich die DVD erscheinen (bisher gibt es diese nur auf japanisch), welche ich mir, sobald greifbar, sofort aneignen werde.

Allzu überrascht ob der Qualität sollte ich allerdings nicht sein, ist dieser Anime doch vom Production I.G. Studio, welches sich auch für andere High-Class-Animes verantwortlich zeigt (z.B. Jin Roh und Ghost in the Shell). Andere Produktionen wie z.B. „The Prince of Tennis“ erwähne ich hier mal lieber nicht ;-)

Ich kann nur sagen: Wow! Wenn ich das unglaubliche Glück haben sollte, solch eine Frau im echten Leben zu treffen, würde ich alles, aber auch wirklich alles geben, um ihre Gunst zu erlangen.





Exoskelett…

26 11 2007

…in Aktion: Die erst kürzlich von Raytheon (amerikanischer Rüstungskonzern) gekaufte Firma Sacros Robotics hat ein Video veröffentlich, in welchem eine Testperson verschiedenste Dinge vorführt, während sie in einem Exoskelett (übersetzt: Aussenskelett) steckt. Dieses Exoskelett ist mit typischen Robotik-Aktoren ausgestattet, welche selbst auf feine Aktionen des Trägers reagieren und diesem bemerkenswerte Kräfte zur Verfügung stellen.

So ist es dem Träger ohne Probleme möglich, größere Lasten ohne ersichtliche Abstrengung zu heben: „200 Pounds? Peace of Cake!“. Trotz des Exoskelettes bleibt aber ein Großteil der Beweglichkeit erhalten; Treppensteigen, Rampen laufen, tanzen, boxen, all das wird in dem Video gezeigt.

Natürlich ist klar, wohin der Trend gehen wird, schließlich ist Raytheon ein Rüstungskonzern, welcher nicht unbeträchtliches Gehör beim amerikanischen Militär genießt. Überflüssig zu erwähnen das damit ein Traum der Militärs in Erfüllung geht: Soldaten mit einem gepanzerten Exoskelett, welche über rießige Kräfte verfügen sollen den Gegnern Angst einjagen, und falls das nicht genügt, ihnen den Grund dieser Angst live vorzuführen.

Bleibt nur zu hoffen, dass es davon auch nicht-militärische Spin-Offs geben wird, zB. für behinderte, kranke oder alte Menschen, denen damit sicherlich geholfen werden könnte, einen Teil ihrer Mobilität und Selbstständigkeit zurückzuerlangen.

Traurig nur, dass viele solcher Innovationen das Licht der Welt in militärischen Labors erblicken.

Da hat die Menschheit noch ein bischen Arbeit vor sich.





Wieviele noch…

25 11 2007

…müssen durch Tasereinsatz sterben, bis der Einsatz dieser „humanen Ruhigstellungswaffe“ verboten wird?
taser.jpg

Und schon wieder in Kanada? Erst letzten Monat starb Dzeikanski, ein 40-jähriger Pole nach dem Einsatz der Strompistole, was (verständlicherweise) in einem diplomatischen Eklat zwischen Kanada und Polen gipfelte.

Jetzt starb ein 36-jähriger Mann in der Stadt Chilliwack, British Columbia, Kanada nach „gelungener Elektrifizierung“ durch die Mounties (Kanadische Polizisten). Immerhin hat der UN-Ausschuß gegen Folter den Taser bzw. seinen Einsatz harsch als „eine Art Folter“ kritisiert, was nach Berichten von freiwilligen „Testpersonen“ (unglaubliche Schmerzen) wohl nicht allzuweit hergeholt ist.

Und endlich wurde nun eine Untersuchung zur Eignung des Tasers als Polizeiwaffe angekündigt, bleibt allerdings abzuwarten, ob sich die Taser-Lobby durchsetzen kann, oder ob der Sturm der Entrüstung stark genug ist, die Politiker zum Einlenken zu bewegen.

Zu klären wäre unter anderem, was mit Personen mit angegriffenem Herz-Kreislaufsystem und mit Trägern von Herzschrittmachern passiert. Weiterhin ist unklar, ob es zu Herzkammerflimmern kommen kann oder nicht. Eigentlich äußerst unverantwortlich, den Einsatz einer Ruhigstellungs-Waffe zu erlauben, wenn solche Punkte noch nicht zweifelsfrei geklärt sind. Das die Taser-Lobby das ganz anders sieht, liegt in der Natur der Sache.

Was ist eigentlich ein Taser?
Ein Taser (auch Elektroschockpistole genannt) ist eine Art Pistole mit Harpunen und Batterie. Nach dem Betätigen des Auslösers werden zwei Mini-Harpunen, welche mit Drähten mit dem Taser verbunden sind, auf das Opfer abgefeuert; die Minihaken dringen in das Fleisch ein. Danach wird eine hochfrequente Spannung angelegt, 50KV (50.000 Volt) werden durch den Körper gejagt und verursachen die Verkrampfung aller Muskeln, begleitet von extremen Schmerzen. Die Zielperson ist danach für gewisse Zeit bewegungsunfähig und kann unbeschadet, so die Theorie, fixiert bzw. festgenommen werden. (Dazu auch: Taser@wikipedia.de)

Das bis dato über 300 Menschen ihr Leben lassen mussten, weil sie das Ziel einer als untödlich beworbenen Waffe waren, lässt jegliches Verständnis schwinden.





Umzug…

25 11 2007

…jetzt! Aus geschäftlichen Gründen werde ich dieses Jahr (eigentlich in den nächsten 1 1/2 Wochen) nach Berlin ziehen, um dort eine junge Firma IT-seitig zu verstärken, mein Kollege Thilo wird ebenfalls nach Berlin ziehen (der Arme, er ist nämlich gerade bei seinem Umzug nach Stuttgart). Sprich, der vorweihnachtliche Stress wird bei mir noch etwas höher als sonst sein, allerdings ist Berlin für junge Menschen (zu denen ich mich nach wie vor zähle) natürlich eine tolle Stadt: reichhaltiges Kulturangebot, entspannte Wohnlage (in Bezug auf Verfügbarkeit und demzufolge auch preislich) sowie eine tolle Nahverkehrspolitik; die Straßenbahnen fahren rund um die Uhr, davon können in Stuttgart nur viele träumen, welche kein Auto haben oder dieses nicht verwenden wollen (aufgrund von Alkohol etc.) Außerdem gibt es in Berlin nur 3 (in Worten: drei) Nahverkehrs-Zonen (A,B und… na? Wer kommt drauf?) von welchen man aber eigentlich nur 2 braucht (A+B). Im Vergleich zu Stuttgart, wo es 5 Zonen gibt (oder 6? oder 7? Bin schon ewig nicht mehr mit den Öffentlichen gefahren)

Außerdem gibt es dort eine aktive Szene, welche mich sehr reizt, gerade wg. meiner Vorliebe für elektronische Musik. Vielleicht kann ich in Berlin auch meine Musikertätigkeit wieder etwas mehr in den Vordergrund rücken.

Natürlich ist es schade aus dem beschaulichen, eher gemütlichen Stuttgart und von meiner geliebten Familie wegzuziehen, aber manchmal müssen solche Einschnitte sein, damit das Leben mal anders weitergeht. Meine Bekannten und Freunde verstehen das natürlich, manch einer ist schon fast neidisch ;-)

Allerdings ist Berlin natürlich wesentlich hektischer, ich denke aber, ich werde dort schon ein gemütliches Plätzchen finden.





Feige Nazis…

23 11 2007

ACHTUNG: Ich drücke mich hier ein bischen extrem aus, allerdings kommt das meinen Gefühlen gleich, welche ich zu diesem Thema habe.

…ritzen 17-jähriger Hakenkreuz in die Hüfte, nachdem diese ein 6-jähriges Mädchen aus der Bedrängnis befreit hat.

Hakenkreuz in Papierkorb

Und das unter Zuschauern.
In Mittweida. Mittweida-Bürger, die von euch, die dabei zugeschaut und das geduldet haben: Bitte bringt euch um. Danke. Deuschland ist WIRKLICH besser dran ohne euch. Ach was rede ich da, die MENSCHHEIT ist besser dran ohne euch. Genau solch eine feige Attitüde hat doch das 3. Reich und all seine Greul erst möglich gemacht. Ja, ich weiss, ihr wünscht euch zurück ins dritte Reich, da wo der Arier noch zur Herrenrasse gehörte. Also, bitte sterbt und folgt Hitler (verspätet) in den Tod, das wird die durchschnittliche Moral der Menschheit exorbitant anheben.

Was sind das für hirnlose unmoralische Voyeure die dabei zuschauen, wenn ein kleines Mädchen von Nazis bedrängt wird? Was soll man dazu sagen? Zivilcourage ist ein Fremdwort für diese Zuschauer, dadurch werden diese quasi zu Mittätern.

Dass das 17-jährige Mädchen die Nazivolldeppen dazu gebracht hat, von einer 6-jährigen abzulassen, verdient dagegen höchsten Respekt. Sie hat höchst bewundernswert Mut und Moral bewiesen, unter Einsatz ihrer eigenen Unversehrtheit.

Was sind das für …Menschen (leider sind das auch Menschen – was das über die Menschheit aussagt spare ich mir hier mal) die zu viert (4) ein 6-jähriges Mädchen drangsalieren? Dazu gehört ja unglaublicher Mut. Aber das passt in das Bild der Neonazis: alleine feige bis zum geht-nicht-mehr, nur in der Gruppe stark. Und selbst dann „reicht“ es nur für ein 6-Jähriges Mädchen?! In was für einem Land leben wir denn, in dem fast alle wegschauen, manche sogar applaudieren?

Mir fehlen echt die Worte ob solcher Armutszeignisse.

Mein Eintrag ins Gästebuch der Stadt Mittweida:

Mittweida, Mittweida. Ich hoffe, nur ein kleiner Prozentsatz von euch gehört zu den duldenden Zuschauern des Hakenkreuz-Vorfalles. Und die von euch, die dabei waren und nichts unernommen haben sollten sich ein Beispiel an der 17-jährigen, ja, Heldin nehmen, welche unter Einsatz ihrer Gesundheit die „Aufmerksamkeit“ der 4 Nazivolldeppen von dem 6-jährigen Mädchen auf sich selbst gezogen hat. Und die von euch, die das „locker“ sehen, „war ja nur ein Ausländer“, sollten sich am besten selbst terminieren, Deutschland, ach was, die Menschheit ist besser dran OHNE euch. Ist ja auch extrem mutig von den vier volllobotomisierten Naziassis, ein 6-jähriges Mädchen anzufallen. Ein Armutszeugnis für Deuschland, ein Armutszeugnis für die Mittweida Zivilcourage.





Terry Pratchett…

23 11 2007

…ist der Douglas Adams der Fantasy. Diesem Zitat kann man getrost zustimmen, denn Mr. Pratchett versteht es wie kein zweiter, im Bereich der Fantasy seine phantastischen Geschichten zum Leben zu erwecken, mit sprühendem Charme und detailverliebter Selbstvergessenheit vollkommen aufzugehen in den lustigen und teilweise sehr schrägen (Herr Schräg, Zombie bzw. Untoter und Vorsitzender der Anwaltsgilde in Ankh Morpork) Charakteren.

Meine Terry Pratchet Sammlung

(Meine Terry Pratchett-Sammlung, anklicken oder Maus drüberhalten, um mehr zu sehen)

Man kann seine Romane als äusserst humoristisch, moralisch, vielseitig und kunterbunt bezeichnen, wer allerdings „ernsthafte“ Fantasy erwartet, wird sicherlich etwas enttäuscht sein, da Terry Fantasy und das narrative Genre an sich nicht allzu ernst nimmt. Ich persönlich bin ein Fantasy-Liebhaber, kann aber auch über karrikierte Zauberer, Elfen, Drachen und Zwerge herzhaft lachen, selbst wenn ich viele Standart-Werke der Fantasy gelesen und lieben gelernt habe. (zB. Herr der Ringe)

Wer allerdings nichts von teer-rauchenden, nur ans nächste Essen denkende Zauberern hält, dem rate ich eher ab, da er sich einer massiven Desillusion aussetzen könnte ;-)

Zu Empfehlen sind die Ausgaben von Goldmann-Verlag, übersetzt von Andreas Brandhost, welcher, wie ich finde, das am besten macht (habe ja auch nicht-Goldmann-nicht-Brandhorst-übersetzte Ausgaben, und die sind nicht ganz so gut)

Leider fehlt mir noch ein Band, welcher früher in meinem Besitz verweilte (Holywood), der aber verschollen ist (habe den damals einer Bekannten als Schwangerschaftslektüre überlassen) – welcher zufällig auch mein erster Band war. Dort wird Gaspode geboren, ein durch unkontrollierte Magie zur Intelligenz und Selbstkognition verdammter Strassenköter, welcher seit dem regelmäßig die Geschichten der Scheibenwelt durchstreift und durch seinen Basis-Pragmatismus und schonungslosen Zynismus den Leser immer wieder zum Lachen bringt.





Lustige…

21 11 2007

…(und unbenutzte) Kotztüte von germanwings: da mein Kollege Thilo und ich in letzter Zeit recht viel herumreisen, bekommen wir auch die Gelegenheit, lustige Dinge zu sehen:

img_0081_small.jpg

Bleibt nur die Frage, ob der Benutzer nach der Benutzung  immer noch darüber lachen kann…





Druckermonster…

21 11 2007

…von HP. Wow! Ein Drucker, welcher im Format 165 x 370cm drucken kann, auf eine Vielzahl von Materialien, mit einer Geschwindigkeit von 70 Ausdrucken pro Stunde, und das mit einer Auflösung von 336  bis 600 dpi.
HP TJ8300

Also wer schon immer mal seine eigene Banner/Fahnen-Druckerei aufmachen wollte, hier ist die Chance! Allerdings ist der Anschaffungspreis nicht ganz ohne, $630.000 sollten schon vorhanden sein, ganz abgesehen davon, dass man das Monster auch irgendwo unterstellen muss; wer also nicht ein riesiges Arbeitszimmer sein eigen nennt, sollte sich noch über eine Räumlichkeit Gedanken machen; a propos: das Monster wiegt knapp 3 Tonnen (2,8 lt. Beschreibung) und verbraucht maximal 41 KVA (also nicht ohne!).

Ach ja, das ist wirklich ein existierendes Produkt, wie man auch an folgendem Bild erkennen kann (da sich einige Menschen im WWW davon partout nicht überzeugen lassen wollen, dass der Drucker wirklich existiert):

HP Tj8300 2

Ach ja, ganz nett auch die Signalampel wie man sie von PLCs (SPS) kennt ;-)





Die schöne Uptime…

30 10 2007

…hoil! Naja, da kann man nix machen, denn heute mussten wir leider unseren WAN-Aggregator resetten. 23 Tage Uptime und die Stats zu den Datentransfers sind nun leider größtenteils weg, zum Glück haben wir aber eine Statistik mitgeführt, um die Transferraten im Auge zu behalten.

Bis dato sind nämlich ca. 1.8 TB über unsere Leitungen geflossen, das entspricht:

-1800 GB oder
-1800000 MB oder
-2769 650MB CDs oder
-383 4.7GB-DVDs oder auch
-1250000 1.44-Disketten (entspricht aufeinandergelegt einem Stapel von 4,125 Kilometer Höhe)
-7031250 Stein- bzw. Lehmtafeln versehen mit 256 pharisäischen Keilzeichen (gesamtes Gewicht: zu hoch)

recht imposant also ;-)

PS: Download-Aufträge nehmen wir erst ab 10 GB an.